KI@MINT
KI@MINT
Institution: Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg
Kategorie: Projekt
Website: https://www.b-tu.de/universitaet/ueber-uns/qualitaet-von-lehre-und-studium/innovative-lehrprojekte/kimint
Kurzbeschreibung
Das KI@MINT-Projekt der BTU Cottbus-Senftenberg entwickelt praxisorientierte Lehrangebote zur Vermittlung von KI-Kompetenzen für Studierende im MINT-Bereich. Zielgruppe sind Studierende, Lehrende und beruflich Qualifizierte, die in der Arbeitswelt von morgen handlungsfähig sein sollen. Hauptnutzen für Hochschulen ist die Schaffung von nachhaltigen, kompetenzorientierten Lernformaten, die durch Lehrlabor- und Lernfabrik-Konzepte sowie digitale Plattformen unterstützt werden.
Allgemeinverständliche Beschreibung
-
Thematische Einordnung
Fachgebiete
-Informatik -Maschinenbau -Bauingenieurwesen -Produktionswirtschaft -Angewandte Mathematik -Technik in Wissenschaft und Philosophie -Fluoreszenzmikroskopie -Industrie 4.0 -Automatisierungstechnik -Objekterkennung -Bildanalyse -Neuronale Netze -Computer Vision -3D-Druck -Drohnensteuerung -Sensorik -Data Science -Algorithmik -Künstliche Intelligenz (KI) -Softwareentwicklung -Graphikkarten-Optimierung -Neural Network Training -Image Processing -Computer-Aided Design (CAD) -Systematische Untersuchung von KI-Modellen -Verarbeitung großer Datenmengen -Praxisnahe Lehrmethoden -Didaktik der KI-Lehre -Interdisziplinäre Forschung -Technologie-Integration in der Lehre -Praktikumsdesign -Produktionsanlagen -Objekterkennung in industriellen Umgebungen -Verkehrs- und Rettungsrobotik -Unterwasser- und Schwimm-Rettungssysteme -Textgeneratoren -ChatGPT-Anwendung -Generative KI -Verstetigung von KI-Modulen in der Hochschulle
Forschungsfelder
- Künstliche Intelligenz (KI)
- Bildanalyse mit schwacher KI
- Objekterkennung (z. B. mit YOLO)
- Neuronale Netze
- KI-basierte Datenverarbeitung
- KI in der Produktionswirtschaft (Industrie 4.0)
- KI in der Ingenieurwissenschaft
- Drohnensteuerung mit KI
- Sensorikplattformen und KI
- KI in der Automatisierungstechnik
- KI in der medizinischen Bildgebung (z. B. CT-, MRT-, Röntgenbilder)
- KI für Such- und Rettungsoperationen (z. B. bei Ertrinkenden)
- KI in der Fluoreszenzmikroskopie
- KI für die Erkennung von Materialien (z. B. Schrauben und Muttern)
- KI für die Temperaturmessung im Gesicht (z. B. bei COVID-19)
- KI für die Erkennung von Hautkarzinomen
- KI für die Früherkennung von grauem Star
Spezialisierungen
- KI-Lehrlabor mit Drohnen, Sensorikplattformen und 3D-Drucker
- Praxisorientiertes Lehrkonzept mit KI-Lernfabrik für produktionswirtschaftliche Problemstellungen
- KI-Kompetenzen im Ingenieurwesen (z. B. Bauingenieurwesen)
- Bildanalyse mit schwacher KI (neuronale Netze, Bilderkennung, Datenvorverarbeitung)
- KI-basierte Objekterkennung in industriellen und medizinischen Anwendungen (z. B. Hautdetektion, Augendetektion, Temperaturmessung, Materialunterscheidung)
- Entwicklung von Lehr- und Lernformen mit didaktischer Begleitung und bildungstechnologischer Unterstützung
- Stärkung der KI-Kompetenzen bei Studieninteressierten, Schülern und beruflich Qualifizierten
- Aufbau einer digitalen KI-Lernumgebung (z. B. Jupiter Notebooks, HAWKI-Zugang)
- Selbstlernkurse zu KI und ChatGPT
- Praxisnahe Vermittlung von KI-Technologien (TensorFlow, YOLO, Transformer Networks)
Schlagworte
- KI@MINT - Künstliche Intelligenz - Lehrlabor - Praxisorientiert - Ingenieurwesen - Bildanalyse - Lernfabrik - Didaktik - Digitale Plattform - Selbstlernkurs
Förderung
Fördergeber: -
Förderprogramm: Bundesministerium für Bildung und Forschung
Förderkennzeichen: BMBF-01ZZ2201
Förderzeitraum: 01.22 - 12.25
Projektvolumen: Das Volumen oder "INSUFFICIENT"
Team & Partner
Projektleitung
Prof. Dr. Peer Schmidt (BTU Cottbus-Senftenberg)
Beteiligte Personen
- Dr. Claudia Börner (Teilprojektleitung TP 1)
- Boguslaw Malys (Teilprojektleitung TP 1)
- Prof. Michael Breuss (Teilprojektleitung TP 2)
- Prof. Douglas Cunningham (Teilprojektleitung TP 2)
- Prof. Ulrich Berger (Teilprojektleitung TP 3)
- Dr. Marc Gebauer (Teilprojektleitung TP 3)
- Prof. Armin Fügenschuh (Teilprojektleitung TP 4)
- Prof. Achim Bleicher (Teilprojektleitung TP 4)
- Prof. Christian Hentschel (Teilprojektleitung TP 5)
- Prof. Silke Michalk (Teilprojektleitung TP 6)
- Heike Bartholomäus (Teilprojektleitung TP 6)
- Stefan Gohrenz (Studiengang Maschinenbau, Bachelorarbeit im Rahmen von TP 2)
- Johannes Höna (Studiengang Künstliche Intelligenz Technologie, Masterarbeit im Rahmen von TP 2)
- Alexander Howel (Studiengang Informatik, Bachelorarbeit im Rahmen von TP 2)
- Patrick Ebert (Studiengang Informatik, Bachelorarbeit im Rahmen von TP 2)
- Dustin Scharf (Studiengang Informatik, Bachelorarbeit im Rahmen von TP 2)
- Slavomíra Schneidereit (Studiengang Maschinenbau, Masterarbeit im Rahmen von TP 2)
- T. Schneid
Beteiligte Einrichtungen
-
Externe Partner
- Polnische Hochschule (im Rahmen eines KI-Workshops mit polnischen Studierenden)
- EUNICE-University (Teilnahme an der EUNICE Staff Week)
- Brandenburger Hochschulen (Austausch im Rahmen von "Lessons Learned" mit anderen Hochschulen in Brandenburg)
- Zentrum der brandenburgischen Hochschulen für Digitale Transformation (ZDT) (Kooperation bei Tagungen und Projekten)
- Bund-Länder-Initiative "KI in der Hochschulbildung" (Projektbeteiligung im Rahmen der Verstetigungsstrategien)
Projektinhalte
Ziele
- Entwicklung und Erprobung zeitgemäßer, innovativer Studienangebote zur praxisorientierten Qualifizierung von Fachkräften in der KI-geprägten Arbeitswelt
- Stärkung der KI-Kompetenzen bei Studierenden durch praxisnahe Lehr- und Lernformate, insbesondere in den MINT-Fächern
- Aufbau eines nachhaltigen KI-Lehrlabors mit technischer Infrastruktur (Drohnen, Sensorik, 3D-Drucker) und geeigneter Software (z. B. TensorFlow)
- Schaffung von praxisorientierten Lehrkonzepten wie der KI-Lernfabrik und der Integration von KI in ingenieurwissenschaftliche Problemstellungen
- Förderung der Durchlässigkeit und Sensibilisierung für KI-Themen bei Studieninteressierten, Schülern und beruflich Qualifizierten
Arbeitspakete
- TP 1: Innovative Lehr- und Lernformen – didaktische Begleitung und bildungstechnologische Unterstützung
- TP 2: KI-Lehrlabor – Algorithmen, Technologien und Methoden: essentiell und nachhaltig
- TP 3: Praxisorientiertes Lehrkonzept mit einer KI-Lernfabrik
- TP 4: KI-Kompetenzen für praxisorientierte Problemstellung im Ingenieurwesen
- TP 5: Bildanalyse mit Hilfe schwacher KI
- TP 6: Stärkung der KI-Kompetenzen bei Studien- und Qualifizierungsangeboten
Methoden
- Praxisorientierte Lehr- und Lernformen
- Didaktische Begleitung und bildungstechnologische Unterstützung
- Aufbau eines KI-Lehrlabors mit Drohnen, Sensorikplattformen und 3D-Drucker
- Einsatz von KI-Software (z. B. TensorFlow) zur Steuerung technischer Systeme
- Entwicklung von didaktischen Konzepten und Lehrpfaden für Praktika
- Nutzung einer mehrstufigen Produktionsanlage zur praxisnahen Vermittlung von KI-Lösungen
- Einführung von Micro-Projekten im Ingenieurwesen zur Anwendung von KI-Algorithmik
- Bildanalyse mit neuronalen Netzen (schwache KI) für Anwendungen wie Hautdetektion, Augendetektion, Temperaturmessung
- Praktische Vorgehensweise zur Erstellung und Vorverarbeitung von Trainings- und Testdaten
- Anlernen und Auswertung von neuronalen Netzen
- Entwicklung von Selbstlernkursen (z. B. Pythonkurs, KI in der Hochschullehre, ChatGPT)
- Nutzung von Jupiter Notebooks als BTU-eigene KI-Umgebung für Lehrveranstaltungen
- Einführung von semiautomatisierter Unterstützung von Lehren und Lernen
- Durchführung von Weiterbildungsreihen (z. B. KI-Werkstatt) für Hochschulmitarbeitende
- Organisation von KI-Symposien und KI-Mai-Veranstaltungen für die Hochschulöffentlichkeit
- Durchführung von KI-Workshops mit internationalen Studierenden
Erwartete Ergebnisse
- Entwicklung und Erprobung zeitgemäßer, innovativer Studienangebote zur praxisorientierten Qualifizierung von Fachkräften in der KI-geprägten Arbeitswelt
- Schaffung einer nachhaltigen KI-Lernumgebung durch den Aufbau eines KI-Lehrlabors mit Drohnen, Sensorikplattformen und 3D-Druckern
- Implementierung praxisorientierter Lehr- und Lernformate, insbesondere durch die KI-Lernfabrik und die Integration von KI in ingenieurwissenschaftliche Problemstellungen
- Stärkung der KI-Kompetenzen bei Studierenden und beruflich Qualifizierten durch modular aufgebaute, anwendungsnahe Lehrangebote
- Erstellung und Bereitstellung von Kursen zur Bildanalyse mit schwacher KI, einschließlich praktischer Anwendung von neuronalen Netzen und Datenaufbereitung
- Verbesserung der Durchlässigkeit und Attraktivität von Studienangeboten für Schülern, beruflich Qualifizierte und Studieninteressierte durch gezielte Öffnung und Sensibilisierung für KI-Module
- Entwicklung eines technologischen und didaktischen Konzepts für digitale Lernplattformen und Tools zur Unterstützung des KI-Lernprozesses
- Sicherstellung der Qualität und Nachhaltigkeit der Lehrangebote durch Evaluation, Qualitätssicherung und Transfermaßnahmen
- Förderung der wissenschaftlichen und praktischen Weiterbildung von Hochschulmitarbeitenden im Bereich KI in der Lehre
- Schaffung eines offenen Austauschraums für KI-Themen in der Hochschullehre durch Veranstaltungen wie KI-Werkstatt, KI-Mai und K
Kontakt
Ansprechperson: Prof. Dr. Peer Schmidt
E-Mail: vp-lehre@b-tu.de
Projekt-Website: https://www.b-tu.de/universitaet/ueber-uns/qualitaet-von-lehre-und-studium/innovative-lehrprojekte/kimint
Erfasst: 2026-01-11
Quelle: https://www.b-tu.de/universitaet/ueber-uns/qualitaet-von-lehre-und-studium/innovative-lehrprojekte/kimint